Die neue Vampir Serie

Wird gerade bearbeitet

Geschrieben:    Helmuth Hoffmann

Titel:                  Adrian Burkhardt - Nur das Ziel vor Augen

Folge:                6

Verlag:              Bookrix

Format:             E-Book

Cover:               Sarah Engelhardt

Leseprobe:

 

Für Jessica Summers waren die letzten Ereignisse zum Verzweifeln.
Sie konnte nicht verstehen, warum ihr so viel Hass entgegengebracht wurde.
Sie hatte niemandem etwas getan und hatte es auch nicht vor.
Das Einzige, was sie wollte, war ihre Untersuchungen zu Ende bringen, in der Hoffnung, Andrew Johnson würde eine Lösung für ihre unheimlichen Träume finden.
Stattdessen wurde der Johnsons-Pub überfallen und sie wurde bis in den Wald gejagt, wo ein Pärchen sie früh morgens gefunden hatte.
Ohne zu zögern brachten sie Jessi ins Broadwell-Hospital, um ihre Verletzungen zu behandeln. Es war für das Mädchen nicht nur ein längerer Schlaf, sondern auch der angenehmste seit Langem, denn die Träume kamen nicht wieder.
Ob es so bleiben würde, wusste sie nicht, aber das Problem lag an anderer Stelle.
Immer mehr neue Seiten erkannte die Jugendliche an sich selbst. Es waren Seiten, die ihr keine Ruhe ließen und sogar Angst machten.
Es war eine tiefe Verletzung an ihrem Oberschenkel, die sie sich bei ihrer Flucht zugezogen hatte. Eine Verletzung, die im Normalfall einige Wochen zur Heilung brauchte.
Jessica fragte sich langsam, was bei ihr überhaupt noch normal verlief.
So eine tiefe Wunde heilte bei anderen Menschen in einigen Wochen, aber nicht bei ihr. Laut der Krankenschwester Sarah Adams war die Genesung innerhalb eines Tages so weit fortgeschritten, wie bei anderen Menschen in zwei Wochen.
Würde die Genesung so weitergehen, dann wäre die Verletzung in mehreren Tagen komplett verheilt.
Das Mädchen hatte keine Ahnung, wie sie das machte und was mit ihr geschah.
Angst machte es ihr auf jeden Fall, aber auch vor etwas anderem fürchtete sie sich.
Zwei Männer, dunkel gekleidet und mit Waffen bestückt, hatten sie gefunden.
Tief in der Nacht, wo alle schliefen, kamen ihre Verfolger auf leisen Sohlen ins Hospital. Sie dachten leichtes Spiel zu haben, aber rechneten nicht mit der Nachtschicht. Sarah Adams war ihr von Anfang an sympathisch, und dass sie versuchte, die Männer ein paar Minuten hinzuhalten, damit Jessica flüchten konnte, zeigte ihre Hilfsbereitschaft.

Ganz nach Plan verlief die Flucht allerdings nicht.

Als die Jugendliche die schmale Holzleiter, die an der Wand befestigt war, runter klettern wollte, entdeckte sie einer der Männer, der am Ende der Leiter stand und wartete.

Er sah sich schon als sicherer Sieger und forderte das Mädchen sogar auf weiterzuklettern. Nichtsdestotrotz wollte sie sich nicht in deren Hände begeben.

Jessica Summers kletterte weiter. Allerdings in die entgegengesetzte Richtung.

»Hey, Tony, sie klettert aufs Dach. Komm schon, hinterher!«, rief der Mann seinem Kollegen nach oben, der aus dem Fenster sah und sich ebenfalls auf die Leiter begab.

Die Verzweiflung kochte bei dem Mädchen immer mehr hoch, als sie merkte, dass die Männer nicht aufgeben wollten, sondern hinterher kletterten.
»Was wollen Sie von mir? Ich habe Ihnen doch nichts getan!«, rief Jessica.
»Du kannst ruhig nach unten klettern. Wir wollen uns nur mit dir unterhalten. Danach kannst du wieder nach Hause gehen, wenn du willst.«
Dem Unterton des Mannes war zu entnehmen, dass er nicht die Wahrheit sagte.
Dunkel gekleidete Männer, die eine Jugendliche mit Waffen in den Gürteln verfolgten, wollten alles andere, aber sicher keine Unterhaltung führen.
Die Verletzung machte sich jetzt mehr denn je bemerkbar, denn die Erschöpfung brachte ihr einen stechenden Schmerz im rechten Bein, der sich bis in die Zehnspitzen ausbreitete.
Dass Jessica bei diesen recht frischen Temperaturen nur ein weißes T-Shirt und eine kurze Schlafanzughose trug, merkte sie gar nicht mehr, so konzentriert und voller Angstgefühle war sie. Dennoch blieb ihr keine Wahl. Sie musste langsamer klettern, wenn sie nicht herunterfallen wollte.
»Ich muss weiter. Nur noch ein paar Stufen«, flüsterte das Mädchen zu sich selbst.
Die Eigenmotivation half nur für kurze Zeit, denn plötzlich packte der Verfolger Jessicas Fußgelenk und zog sie nach unten.
Der Mann wollte sie wohl kaum vor dem Sturz bewahren und auffangen, sondern ihren Sturz kopfüber provozieren.
Ein paar Holzstufen rutschte Jessica nach unten, konnte aber den Sturz verhindern, indem sie versuchte, ihre Fingernägel in das Holz zu bohren.
Fingernägel brachen, Holzsplitter bohrten sich in die Haut und rissen sich aus dem Holz.
Mit dem Mut der Verzweiflung bündelte Jessica die übrige Kraft im linken Bein und schlug zu.
Ein Lächeln überkam sie, als sie das Klatschen ihres Schuhs hörte, der ihren Verfolger genau auf die Stirn traf, sodass er loslassen musste.
Mit einem Schrei fiel der Mann in die Tiefe und knallte mit der Schulter zu Boden.
Dass der Mann noch am Leben war, konnte sich das Mädchen denken. Für einen tödlichen Sturz war es nicht hoch genug, aber um sich eine schwere Verletzung zuzuziehen allemal, und darauf verließ sie sich. Der Mann hatte sich mit Sicherheit die Schulter ausgerenkt, jedoch war das nicht mehr ihr Problem.
Sie kletterte weiter und ignorierte den zweiten Verfolger. Ihr Blick galt nur der letzten Holzstufe, die zum Dach führte und fast zum Greifen nah war.
So ausweglos die Situation für Jessica Summers auch war, sie klammerte sich an jede gelungene Aktion, die sie bei ihrer Flucht schaffte.

 

Endlich geschafft. Das Dach erreichte das Mädchen einige Augenblicke später und sie verspürte ein Gefühl der Erleichterung, gleichwohl sie das Schwierigste noch vor sich hatte. Wo sollte sie sich hier verstecken?

Sie kannte das Dach nicht und wusste auch nicht, ob man sich dort verstecken konnte.

Es war einfach die einzige Richtung, die sie einschlagen konnte.

Ins Krankenzimmer konnte sie nicht und nach unten klettern war auch keine Option.

Sie versuchte selber ein Gefühl der Courage in sich aufflammen zu lassen, indem sie immer wieder den gleichen Satz dachte: Von wegen ausweglose Situation. Es ist doch nur einer. Dem muss ich doch entkommen können.

Sie schaute sich um und genoss erst einmal den Wind, der ihre Stirn von dem Schweiß der Erschöpfung befreite.

Verstecke gab es auf dem Dach viele. Kleine kubusförmige Räume mit Stahltüren, auf denen jeweils eine Antenne befestigt war. Wahrscheinlich dienten diese Räume dazu, Werkzeuge zu verstauen, die man brauchte, um die Antennen oder Ähnliches auf dem Dach zu reparieren. Ungeachtet dessen brauchte Jessica keinen Gedanken an diese Verstecke zu verschwenden. Zum einen waren diese nicht nur viel zu klein für sie, sondern auch abgeschlossen.

Mehr am Rande nahm sie die keuchenden Geräusche ihres Verfolgers war, der in diesem Augenblick das Dach erreichte.
Ein Warnsignal, das nicht hätte deutlicher sein können. Sie musste wegrennen. Wohin auch immer, aber stehenbleiben und nachdenken durfte sie nicht.
»Hey, du, warte! Bleib endlich stehen! Du zwingst mich auf dich zu schießen, wenn du nicht stehen bleibst. Es ist deine Entscheidung!«, rief ihr Verfolger, als er Jessica wegrennen sah. Auch er war der Erschöpfung nahe, aber motivierte sich immer wieder mit dem Gedanken, dass seine Zielperson in der Nähe war.
»Lassen Sie mich endlich in Ruhe!«, brüllte die Jugendliche nach hinten.
Jessica grauste es, als sie die Schritte hörte, die immer näher kamen, und spürte wie ihre körperliche Kraft nachließ.
War es die Aufregung, die Panik oder die Verletzung, die ihr die Kräfte raubten, schnellen Schrittes voranzukommen.
Am liebsten würde sich die Jugendliche in irgendeine Ecke verkriechen und ihren angsterfüllten Tränen freien Lauf lassen. Schon allein dieses Bedürfnis zeigte ihr die Todesangst, die sich wie ein Virus ausbreitete, als sie den Rand des Dachs im Auge hatte und keine Fluchtmöglichkeit erkannte.

Ende der Leseprobe

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ADRIAN BURKHARDT - Die Reise beginnt

                    Die komplette Serie 

 

Als der uralte Vampir, Adrian Burkhardt, aus seinem Koma erwacht, sieht er seine Welt in Trümmern liegen. Nachdem ein dramatischer Laborunfall unzählige Dimensionstore öffnet, betreten Kreaturen unterschiedlichster Art die Erde. Innerhalb kürzester Zeit übernehmen sie ganze Länder und Regierungen. Die Menschheit wird auf drei Milliarden reduziert und steht am Abgrund.   

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