Die komplette Serie in einem Buch

Ab 19. September 2019 

Geschrieben:    Helmuth Hoffmann

Titel:                  Adrian Burkhardt - Die Reise beginnt

Folge:                Die komplette Serie

Verlag:              Bookrix

Format:             E-Book

Cover:               Nina Rieber

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Leseprobe

Das Wetter schlug um sich im Forest of Dean. Der wolkenfreie Nachthimmel schien sich nach und nach hinter trüben Regenwolken zu verstecken. Selbst der Mond, der ein paar Stunden zuvor den Waldbesuchern mit seinen hellen Strahlen den Weg gewiesen hatte, zog sich hinter den Wolken zurück. Es war, als ob er um die bedrohliche Situation wusste, die sich mitten im Wald abspielte.

Jessica Summers hatte gemeinsam mit Henry Larson herausfinden wollen, was es mit dem Waldbewohner Adrian Burkhardt auf sich hat, der von Jessi als Angelus bezeichnet wurde. Die beiden hatten zwar den Beweis, dass Burkhardt ein Vampir war, aber wem sollten sie es noch erzählen? Einer der Vampire, von denen sie überfallen wurden, hatte den Vorgesetzten ihrer Mutter auf eine unmenschliche Weise umgebracht. Sie hatte es immer noch vor Augen, wie ihm das Genick gebrochen wurde. Doch was wurde aus ihr? Die sechs übrig gebliebenen Geschöpfe der Nacht hatten anscheinend großes Interesse an ihr. Dass dieses Interesse weniger mit ihrem Körper zu tun hatte, sondern mehr mit ihrem Blut, verstand sich von selbst.

»Was wollen Sie von mir? Vielleicht mein Blut? Dann bringen Sie es hinter sich.«

»Süße kleine Jessi. Du hast Angst, oder?«

»Angst vor Ihnen? Niemals. Sie haben mich vor ein paar Tagen nicht umgebracht und werden es heute Nacht auch nicht schaffen.«

Tapfer versuchte die junge Frau durchzuhalten, in der Hoffnung, ihr Retter würde bald auftauchen, aber dass sich Burkhardt in London aufhielt, konnte Sie nicht wissen.

»Du spielst doch nur die Tapfere. Die Angst, die dein Körper abgibt, steigt mir in die Nase und ich muss sagen, das fühlt sich sehr gut an. Ich wüsste zu gerne, worüber du jetzt nachdenkst. Glaubst du, Angelus kommt und rettet dich? Du solltest der Realität ins Auge sehen. Dieses Mal wird niemand kommen.«

Langsam begann auch das tapfere Mädchen zu zweifeln, dass jemand kommen würde, aber die Hoffnung gab sie nicht auf und sie versuchte die Vampire zu beschäftigen.

»Wieso habt ihr das Haus von diesem Waldbewohner angezündet? Er hat euch doch nichts getan.«

»Er hat uns sehr wohl etwas getan. Die Vampire sind nahezu komplett ausgestorben. Nur noch wenige wandern durch die Welt und halten sich versteckt wie Feiglinge, weil sie wissen, dass sie gejagt und getötet werden, sobald sie sich unter die Menschen trauen. Hier in der Gegend waren nur noch acht von uns. Angelus hat uns auf sechs reduziert und jetzt ist es nur fair, wenn wir uns rächen, indem wir dich aussaugen.«

Mit großen Augen starrte das Mädchen ihrem Gegenüber in die Augen. Sie wusste, irgendwas musste sie unternehmen, ansonsten hatte sie keine Chance.

»Hey, Jacob, hast du Mason gesehen? Er war doch eben noch hier.«

Die Augen des Vampirs weiteten sich, als er sich in der Gegend umsah. Erkennen konnte er nichts Verdächtiges, aber er spürte, dass etwas nicht stimmte.

»Was ist hier los?«, fragte Jacob mit großen Augen.

»Wer von uns beiden hat jetzt größere Angst? Ich könnte wetten, dass ihr das seid.«

Der Vampir sah ein, dass es unklug wäre, das Mädchen umzubringen. Er brauchte vielleicht eine Geisel, um verschwinden zu können, also stellte er sich hinter Jessica und holte sein Messer hervor, das er in seinem Gürtel versteckt hielt.

»Wieso dieses alberne Versteckspiel, Angelus? Traust du dich nicht mehr, dich zu zeigen? Das ist einem mächtigen Wesen wie dir unwürdig. Kannst du mich hören?«, rief Jacob durch den Wald, aber eine Antwort blieb aus.

»Ich merke schon, ich muss dich erst noch motivieren, dich zu zeigen.«

Der Vampir presste das scharfe Messer immer fester an die Kehle der Jugendlichen. Ihr war klar, eine falsche Bewegung, und die Kehle war durch.

Für einen Augenblick schloss sie die Augen und versuchte entspannt zu atmen. Einfach war es nicht, die Ruhe zu bewahren, denn sie spürte das Messer immer deutlicher und sie glaubte bereits das Blut austreten zu fühlen. Einbildung war es nicht, denn das scharfe Messer bohrte sich langsam in die Haut. Noch war es nicht so schlimm, aber ein paar Tropfen Blut reichten schon, um die Vampire zu verwirren.

Jacobs Blick nahm besorgniserregende Züge an, als er etwas im Dunkeln erkannte.

»Lucas, pass auf, hinter dir!«, rief er seinem Kollegen warnend zu, aber da war es schon zu spät. Als sich Lucas umdrehte, um nachzusehen, was gemeint war, sah er einen Holzpflock auf sich zu jagen, dem er nicht mehr ausweichen konnte. Das Geschoss traf genau ins Herz, sodass Lucas einen Augenblick später zu Staub zerfiel.

»Ihr seit wieder einer weniger. Ich würde an deiner Stelle verschwinden, Jacob, wenn du am Ende nicht alleine dastehen willst!«, rief eine nur allzu bekannte Stimme aus dem Wald. Woher genau die Stimme kam, war nicht zu erkennen.

»Das ist noch nicht vorbei, Angelus. Wir kriegen dich noch!«, rief Jacob, bevor er das Mädchen losließ und mit seinen Kollegen in Vampirgeschwindigkeit verschwand. Einen Augenblick später stand das Mädchen alleine im Wald und behandelte ihre Verletzung am Hals. Unheimliche Stille herrschte, die kurz darauf von einer bekannten Stimme gebrochen wurde.

»Bist du in Ordnung, Jessi?«

»Es ist nichts Dramatisches. Nur eine kleine Verletzung am Hals. Kommen Sie bitte raus. Ich möchte mich persönlich bei Ihnen bedanken!«, rief sie durch den Wald.

Im nächsten Augenblick trat eine Gestalt aus dem Dunkel des Waldes heraus, die sie gut kannte. Es war Marko Weber, der von Adrian Burkhardt befreit worden war. Jessi´s Angst verschwand wie auf Knopfdruck, als sie den verschollenen Freund auf sich zukommen sah. Sie ging ihm entgegen und fiel dem jungen Mann in die Arme vor Freude.

»Wann hast du gelernt, Vampire zu bekämpfen, Marko?«

»Ich wusste schon vorher, dass Vampire mit einem Pflock getötet werden können, aber das ist jetzt nicht wichtig. Verschwinden wir erst einmal von hier.«

»Ich dachte schon, Angelus ist gekommen, um mir zu helfen.«

»Nein, er konnte nicht kommen. Ich wurde mehrere Tage gefangen gehalten und erst vor ein paar Stunden befreit, indem er sich ausgeliefert hat.«

Die beiden hielten sich in den Armen und wollten sich nicht loslassen. Es ließ sich aber nicht vermeiden einige Dinge anzusprechen.

»Ich muss mich bei dir Entschuldigen. Du hattest recht, es gibt diesen Angelus und er ist auch ein Vampir. Genau wie die vier anderen, die mich vorhin bedroht haben. Ich glaube es einfach nicht, dass es solche Wesen gibt.«

»Keine Angst, es gibt nicht mehr viele auf der Welt und seit ungefähr fünf Minuten gibt es zwei weniger«, sagte Marko mit einem Lächeln auf den Lippen, um das Mädchen ein wenig aufzumuntern.

»Ja, und was machen wir jetzt wegen dieser vier Vampire?«

»Jessi, wir müssen zu deiner Mutter und ihr alles erklären.«

Die beiden nahmen sich an die Hand und rannten in Richtung Waldrand, wo sie in das Auto von Henry Larson stiegen und auf dem schnellsten Wege zurück in die Stadt fuhren.

.

.

Ende der Leseprobe aus Band 2

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ADRIAN BURKHARDT - Die Reise beginnt

                    Die komplette Serie 

 

Als der uralte Vampir, Adrian Burkhardt, aus seinem Koma erwacht, sieht er seine Welt in Trümmern liegen. Nachdem ein dramatischer Laborunfall unzählige Dimensionstore öffnet, betreten Kreaturen unterschiedlichster Art die Erde. Innerhalb kürzester Zeit übernehmen sie ganze Länder und Regierungen. Die Menschheit wird auf drei Milliarden reduziert und steht am Abgrund.   

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