Die neue Vampir Serie

Wird gerade überarbeitet

Geschrieben:    Helmuth Hoffmann

Titel:                  Adrian Burkhardt - Auf ewig gefangen

Folge:                4

Verlag:              Bookrix

Format:             E-Book

Cover:               Sarah Engelhardt

Leseprobe:

 

Jessica war der Mittelpunkt im Leben von Elena Summers. Sie war nicht nur eine Tochter, sondern oftmals sogar eine Freundin. Die beiden sagten sich fast alles. Geheimnisse gab es zwischen den beiden nur selten. Die Ausnahme war natürlich die Männerwelt. Was Jungs anging, war der Jugendlichen kaum eine Information zu entlocken. Marko Weber war da keine Ausnahme. Die beiden kamen sich im Laufe der Wochen immer näher, wurden zu Freunden und eines Tages vielleicht sogar zu mehr. Elena hatte jede Menge Gedanken, aber Marko war zurzeit nicht auf dem ersten Platz ihrer Liste, sondern etwas ganz anderes. Die Situation von Jessi ging ihr nicht aus dem Kopf. Waren es wirklich Visionen über eine mögliche Zukunft oder einfach nur Albträume, die früher oder später ganz von selber weggehen würden? Das Zweite schloss die Agentin inzwischen aus, denn die Träume kamen Nacht für Nacht und wurden immer intensiver und realistischer.

Aus diesem Grund hatte sie einen Entschluss gefasst. Es war mehr eine Idee, die ihr im Kopf herumgeisterte. Die Akasha-Chronik konnte ihr vielleicht eine Lösung bieten oder zumindest einen Hinweis, wie man diese Träume unter Kontrolle bekommen konnte. Dass Richard Lindsey ihr das Buch für private Nachforschungen einige Tage überlassen würde, schloss sie aus. Das Buch war eines der wichtigsten Hilfsmittel des MI6, wenn es um den Kampf gegen dunkle Mächte ging.

Erst hatte sie überlegt einzubrechen, aber diese Idee warf die Frau über Bord. Innerhalb des Secret Service befand sich in nahezu jedem Flur eine Kamera. Ein paar konnte sie ausschalten, aber bei weitem nicht alle.

Einfach weitergehen und freundlich lächeln, dachte sich Elena Summers, als sie das Gebäude betrat und zum Aufzug ging. Sie hätte auch das Treppenhaus nehmen können, aber die Agentin wollte nicht so vielen Leuten über den Weg laufen.

Stockwerk Nr. 5, das Büro von Richard Lindsey. Das war das Ziel. Auf dem Weg zu seinem Büro überlegte die Frau, wo ein Geschäftsführer so ein Buch wohl versteckt haben könnte. Auf dem Tisch liegen hatte er so eine wichtige Informationsquelle mit Sicherheit nicht.

Viel wahrscheinlicher war ein geheimes kleines Fach hinter einem Bild oder einem Schrank. Die Aufregung wurde immer größer, als sie um die letzte Ecke bog und eine Kamera entdeckte, die an der Decke befestigt hin und her schwenkte.

Glücklicherweise hatte Agent Summers eine Waffe dabei, die sie auspackte und einen Schalldämpfer anschloss.

Sie spähte um die Ecke und als die Kamera in die andere Richtung schwenkte, setzte sie zum Ziel an und drückte ab.

Kaum ein Geräusch war von diesem Schuss zu hören. Da war das Geräusch der Kamera noch lauter, als sie zu Boden krachte und in mehrere Teile auf dem Boden zerbrochen verteilt war. Das Zielen und Treffen war für die dunkelhaarige Frau meistens nur Formsache. In der Ausbildung und im Training war sie eine der besten Schützinnen. Nicht umsonst war sie die beste Mitarbeiterin ihres ehemaligen Chefs, Henry Larson, der sie persönlich ausgewählt hatte, um an seiner Seite Dienst zu tun.

So schnell sie konnte sammelte Summers die Einzelteile der Kamera auf und steckte sie in ihre schwarze Umhängetasche.

Sie hatte sich für eine große Tasche entschieden, weil sie selbstbewusst genug war zu behaupten, in das MI6-Gebäude eindringen zu können, um das Buch der Akasha mitzunehmen.

Der Einbruch in Lindseys Büro war im Vergleich zum Herunterschießen der Kamera eine Kleinigkeit für die Agentin. Für solche Fälle hatte sie immer einen elektronischen Türöffner dabei, den jeder Agent im Rahmen seiner Ermittlungen dabei haben musste.

 

Dass Richard Lindsey ein großes Büro hatte, dem es an nichts fehlte, konnte man sich ja denken. Das Modernste vom Modernen aus der aktuellen Zeit befand sich in diesem Raum. Bilder von Kollegen mit vergoldetem Rahmen schmückten die Wände. Oberhalb der Bilder waren kleine Leuchtkörper befestigt, die dafür sorgten, dass man den Großteil des Bildes auch im Dunkeln sehen konnte. Das hatte schon was von Gemäldevorstellungen, die es in öffentlichen Einrichtungen zu bewundern gab.

Zugegeben, es waren hübsche Bilder, die Harmonie und Lebensfreude ausstrahlten, aber sie musste sich von den Erinnerungsfotos lösen und nach dem Buch suchen.

Wo wird ein Mann wie Lindsey so ein Buch wohl verstecken?, fragte sich Elena Summers in Gedanken und griff nach ihrer kleinen Taschenlampe. In Filmen war es angesagt, wertvolle Gegenstände in einem kleinen Geheimfach hinter einem der Bilder zu verstecken.

Bild für Bild schob die Frau vorsichtig zur Seite. Sie hatte schwarze Lederhandschuhe angezogen, damit man ihre Fingerabdrücke nicht aufnehmen konnte. Dass ihr Besuch unbemerkt bleiben würde, bezweifelte sie. Spätestens am nächsten Tag würde die fehlende Kamera im Flur bemerkt werden.

Frustriert fluchte die Frau leise vor sich hin. Hinter keinem der Bilder befand sich ein geheimes Fach oder Ähnliches, in dem man so ein Buch verstecken konnte.

Elena hatte den ganzen Raum durchsucht, bis auf den Schrank neben dem Schreibtisch von Lindsey.

Mit all ihrer Kraft schob sie den großen Schrank zur Seite und ärgerte sich über den Lärm, der sich nicht verhindern ließ, doch die Mühe hatte sich gelohnt.

Ganz unten befand sich eine kleine Öffnung, nicht größer als ein Wandsafe, der mit Tapete übersät war, sodass er kaum zu erkennen war.

Ein kleines rundes Loch, in dem ein Schlüssel passte, war zu erkennen, aber das war für die Frau kein großes Hindernis. Sie verließ sich auf das kleine Brecheisen, das sie griffbereit hatte.

Die nächste Enttäuschung folgte auf dem Fuße, als die kleine Türe offen war. Dahinter befand sich ein silberner Stahlsafe, der nur mit einer Zahlenkombination geöffnet werden konnte. Spätestens jetzt musste die Agentin erkennen, an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Solche stabilen Safes konnte sie nicht mit einem Brecheisen überwinden und den Code kannte sie auch nicht.

 

Der Plan war fehlgeschlagen.

Das musste sie sich eingestehen, als plötzlich das Licht im Büro eingeschaltet wurde und eine strenge Stimme zu ihr sprach.

»Können Sie mir verraten, was Sie hier machen, Ms. Summers?«, sagte eine frustrierte Stimme, die Richard Lindsey, dem Geschäftsführer des Secret Service, gehörte.

»Ich mag es nämlich nicht, wenn man in mein Büro einbricht. Ich bitte Sie um eine Erklärung, bevor ich den Sicherheitsdienst rufe.«

In diesem Moment war die Frau stückweit selber enttäuscht von sich selbst. Die ganze Mühe, in das Gebäude einzudringen ohne erwischt zu werden, war von einem Augenblick zum anderen zerstört.

»Bitte hören Sie mir zu, Mr. Lindsey. Ich wollte der Organisation nicht schaden, das müssen Sie mir glauben. Ich habe etwas Bestimmtes gesucht.«

»Das habe ich mir schon gedacht. Und da Sie den versteckten Wandsafe gefunden und versucht haben ihn zu öffnen, schätze ich mal, Sie suchen die Akasha-Chronik. Oder irre ich mich da?«

Agent Summers steckte in einer Zwickmühle. Sollte Sie ihre wahre Absicht verschweigen und sich vom Sicherheitsdienst nach draußen geleiten lassen, mit dem Vermerk nie wieder das Gebäude zu betreten? Oder sollte sie zugeben, das Buch stehlen zu wollen, in der Hoffnung Lindsey würde ihr helfen wollen. Mitnehmen durfte Elena das Buch sowieso nicht, aber wenigstens durchsehen, ob etwas Brauchbares zu Jessicas Situation drin stand.

»Sie brauchen nicht den Sicherheitsdienst rufen. Ich sage Ihnen die Wahrheit.«

»Dafür wäre ich sehr dankbar, Ms. Summers.«

Lindsey schloss die Türe zu seinem Büro und setzte sich an seinen Schreibtisch. Als wäre es ein Geschäftsgespräch setzten sich die beiden gegenüber.

»Sie haben recht mit Ihrer Vermutung. Ich wollte das Buch der Akasha mitnehmen, aber nicht, um es zu behalten. Ich wollte es mir nur ausleihen, in der Hoffnung eine Lösung für das Problem meiner Tochter finden zu können. Sie hat seit mehreren Wochen diese Albträume, aber wir wissen nicht, ob es Visionen über eine mögliche Zukunft sind oder normale Träume, die mit der Zeit von selber verschwinden.«

Der tiefe Seufzer des Geschäftsführers gab der Frau mehr Antworten, als sie wollte...

Ende der Leseprobe

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------                                                                                                                                            

                                                                                                                                           Weitere rechtliche Informationen

​​

Dies ist die offizielle Webseite von "Book-Dimensions". Rechtliche Hinweise entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung, sowie des Impressums. Hierbei bitte ich nochmals zu beachten, dass es sich auf dieser Webseite weder um das Verkaufen von Physichen Artikeln handelt, noch um das Versenden solcher. Dies ist die Autorenseite von Helmuth Hoffmann, der seine Werke als E-Books anbietet und auf die jeweiligen Webseiten weiterleitet, wo man diese erwerben kann. Rechtliche Hinweise entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.  Haben Sie Fragen oder ein Anliegen zu besprechen, benutzen Sie das Kontaktformular oder die unten angegebenen Mail Adressen, um ihr Anliegen zu klären. Eine Antwort erhalten Sie innerhalb von 24 - 48 Stunden.

                                            KONTAKT:                                                                                                                                                   FORMAL:
                                            Helmuth.Hoffmann@yahoo.de                                                                                                                  Impressum 

                                            Walter.Hopeman@web.de                                                                                                                         Datenschutz

a1.jpg

Begleitet mich auf unsere Facebook Seite. Dort findet ihr weitere Angebote, Falls euch das Angebot gefällt, freue ich mich über ein Like!
Update: Die Facebook Seite ist in Arbeit

ADRIAN BURKHARDT - Die Reise beginnt

                    Die komplette Serie 

 

Als der uralte Vampir, Adrian Burkhardt, aus seinem Koma erwacht, sieht er seine Welt in Trümmern liegen. Nachdem ein dramatischer Laborunfall unzählige Dimensionstore öffnet, betreten Kreaturen unterschiedlichster Art die Erde. Innerhalb kürzester Zeit übernehmen sie ganze Länder und Regierungen. Die Menschheit wird auf drei Milliarden reduziert und steht am Abgrund.   

Meine Bücherecke

Hier geht es weiter zu meiner Bücherecke.

Auf diesen Bereich bin ich besonders stolz,

denn das ist auch der Bereich, der aus

all meinen bisher erschienen Werken besteht.

Ebenso werdet ihr in dieser Bücherecke auch

die Bücher und Romane finden, die in Zukunft 

erscheinen werden. 

Ebenso findet ihr in diesem Bereich aus

kostenlose Leseproben zu den erschienenen

Romanen und Büchern.

Ich hoffe euch gefällt es und wünsche euch

viel Spaß beim herumstöbern und informieren.